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A gathering of fellow travelers discovering the quiet direction that lives within.

Elysar

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Elysar ist ein Männerbund für echte Verbindung, innere Souveränität, gelebte Verantwortung und den Mut, einander wirklich zu begegnen.

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The Open Circle ✨

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8 contributions to Elysar
Grüezi Männer
Mein Name ist Helmut. Er ist ein Geschenk meines Vaters, der denselben Namen trug und in ihm etwas Archaisches erkannte. Für mich verbinden sich darin Schutz und Geist, Helm und Muot. Erst viel später begann ich zu verstehen, wie sehr dieser Name meinen eigenen Weg berührt. Meine rätoromanischen Wurzeln liegen im alten Rätien. Väterlicherseits stamme ich aus St. Gallenkappel in der ehemaligen Grafschaft Uznach. Meine Muttersprache ist Sursilvan. Geboren wurde ich zwischen Bergen, die sich noch an ihre eigene Stille erinnern. Meine Sprache ist geprägt von Wind und Stein. In ihr klingt etwas aus einer Zeit nach, als der Mensch sich noch als Teil der lebendigen Erde empfand. Mein Weg führte mich durch verschiedene Länder und Kulturen. Australien wurde für vier Jahre zu meiner zweiten Heimat, doch wirkliche Wurzeln konnte ich dort nicht schlagen. Drei Jahre lebte ich in Zurückgezogenheit und widmete mich ganz dem inneren Weg. Seit meiner ersten Reise im Jahr 1992 kehrte ich immer wieder nach Indien zurück, und im Laufe der Jahre vertiefte sich meine Verbundenheit mit der Shaiva Tradition. Ich gehöre keinem Glauben an. Und doch hat sich etwas in mir immer verneigt, nicht vor Formen oder Namen, sondern vor jener unsichtbaren Gegenwart, die alles Lebendige durchatmet. Mit der Zeit erkannte ich, dass es weniger darum geht, etwas Neues zu finden, als mich an das Wesen meines eigenen Daseins zu erinnern. Was mich den Kreis der Elysar ins Leben rufen liess, war keine Suche nach Gefolgschaft, sondern die Erinnerung an eine Form männlicher Verbundenheit, die beinahe verloren gegangen ist. Die Ahnung, dass Männer einander begegnen können, ohne sich unterzuordnen, miteinander zu konkurrieren oder sich voreinander zu verbergen. Nicht als Vollendete, sondern als Männer, die bereit sind, dem eigenen Feuer näherzukommen und es miteinander zu teilen. Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Bewahrung des Feuers. Elysar soll diesem Feuer einen Kreis geben, ohne vorzuschreiben, wie es in jedem Einzelnen zu brennen hat.
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Grüezi Männer
Elysar: Ein Männerbund
𝐄𝐢𝐧𝐞 𝐯𝐨𝐫𝐥ä𝐮𝐟𝐢𝐠𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐝𝐢𝐜𝐡𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐕𝐢𝐬𝐢𝐨𝐧 Elysar beginnt mit einem Wiedererkennen. Was bisher in einzelnen Männern nur als Ahnung oder innere Möglichkeit lebte, beginnt nun, gemeinsame Form anzunehmen. Der Ausgangspunkt ist eine einfache Beobachtung: Viele Männer haben Kontakt zu anderen Männern, doch nur wenige pflegen Beziehungen, die wirklich in die Tiefe reichen. Man trifft sich, spricht, arbeitet oder verbringt Zeit miteinander. Wenn es jedoch existenziell wird, wenn es um Angst, Versagen, Wahrheit, Verantwortung, Tod, Lebensrichtung oder die eigene Selbsttäuschung geht, bleiben viele Männer allein. Auch in Gruppen bleibt die Struktur häufig dieselbe. Einer spricht, die anderen hören zu. Einer führt, die anderen folgen. Daraus kann Gemeinschaft entstehen, aber noch kein wirklicher Bund. Früher waren Menschen stärker aufeinander angewiesen. Heute kann vieles gekauft, delegiert und konsumiert werden. Hilfe wird zur Dienstleistung, Gemeinschaft zum Angebot, Erfahrung zum Workshop und Zugehörigkeit nicht selten zum Produkt. Elysar will die Vergangenheit nicht nachspielen. Es soll eine neue Form männlicher Verbundenheit entstehen, die aus Freiheit geboren wird und dennoch Tiefe, Verantwortung und wirklichen Zusammenhalt kennt. 𝐊𝐞𝐢𝐧 𝐙𝐰𝐞𝐜𝐤 𝐚𝐮𝐬𝐬𝐞𝐫𝐡𝐚𝐥𝐛 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐬𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭 Der Bund dient keinem Herrn, keiner Ideologie und keinem Zweck ausserhalb seiner selbst. Er entsteht nicht, um die Gesellschaft zu retten, Männer zu heilen, eine Weltanschauung zu verbreiten oder eine Bewegung aufzubauen. Elysar ist Ausdruck des Selbst, das aus Neugier Form annimmt. Das Selbst tritt mit sich selbst in Beziehung, als verschiedene Männer, Erfahrungen, Stimmen und Wege. Daraus entsteht Resonanz. Aus Resonanz kann Erkenntnis wachsen, aus Erkenntnis Verantwortung und aus Verantwortung eine Ordnung, die keinen dauerhaften Herrscher braucht. So schliesst sich der Kreis. Diese Form muss nirgendwohin gelangen und nichts beweisen. Sie darf Gestalt annehmen, sich erfahren, sich verändern und eines Tages auch wieder vergehen.
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Elysar: Ein Männerbund
Elysar Teil 2. - DIE KOSMOLOGIE DES WAHREN MENSCHEN
𝐄𝐢𝐧𝐞 𝐬𝐜𝐡ö𝐩𝐟𝐞𝐫𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐖𝐢𝐞𝐝𝐞𝐫𝐞𝐫𝐢𝐧𝐧𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐧 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐔𝐫𝐬𝐩𝐫𝐮𝐧𝐠 Dieser Text ist eine Fortsetzung von Die Rückkehr der Lichtbringer. Jene frühere Geschichte war der Mythos. Sie sprach in Bildern, Atmosphäre, Erinnerung und symbolischer Erfahrung. Was hier folgt, ist der Logos, der Versuch, derselben Vision eine klarere philosophische Sprache zu geben. Mythos bedeutet nicht, dass etwas unwirklich ist. Es bedeutet, dass das Erfahrene nicht allein von gewöhnlicher Erklärung getragen werden kann. Es muss zuerst als Bild, Geschichte, Symbol und innere Erinnerung erscheinen, bevor das Denken sich ihm nähern kann. Die mythische Form ist keine Verneinung der Wirklichkeit, sondern eine der Weisen, in denen sich Wirklichkeit dem Bewusstsein gibt, wenn sie zu tief, zu alt oder zu fein ist, um auf Fakten allein reduziert zu werden. Diese Kosmologie ersetzt die Geschichte daher nicht. Sie entfaltet sie. Die Geschichte öffnete die Tür. Die folgenden Betrachtungen treten durch diese Tür und fragen, was die Rückkehr der Lichtbringer für den Ursprung des Menschen, die Erinnerung der Erde und die Zukunft des Bewusstseins bedeuten könnte. In der Sprache des Mythos tragen diese Bewegungen Namen. Die erinnernden Lichtbringer heißen dort Elysar. Die suchenden und später eingreifenden Weltengänger heißen Noryth. Diese Namen gehören zur Bildsprache der Geschichte. Sie sind keine neuen dogmatischen Völkerbezeichnungen und keine Begriffe, an denen man sich festhalten muss. In der Kosmologie bleiben Lichtbringer, Sphärentänzer, Weltengänger, Gärtner, Quelle, Selbst und Wiedererinnerung die tragenden Begriffe, weil sie nicht nur benennen, sondern innere Bewegungen erklären. 🔆 Die Vergangenheit könnte sehr anders gewesen sein, als es uns die herrschenden Lehren erzählen. Wenn dies wahr ist, dann könnte auch unsere Zukunft anders sein als alles, was wir uns heute vorzustellen vermögen. Dennoch ist dieser Text weder als Angriff auf die Evolutionstheorie noch als Verteidigung des Kreationismus gemeint. Er ist nicht aus dem Bedürfnis entstanden, eine bestehende Lehre zu widerlegen oder sie durch ein neues Dogma zu ersetzen. Ebenso wenig will er eine neue Religion gründen oder den Anspruch erheben, wissenschaftliche Gewissheit anzubieten.
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Elysar Teil 2. - DIE KOSMOLOGIE DES WAHREN MENSCHEN
Elysar Teil 1. - Die Rückkehr der Lichtbringer
𝐄𝐢𝐧𝐞 𝐄𝐫𝐢𝐧𝐧𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐞𝐫𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐆𝐚𝐫𝐭𝐞𝐧 Es begann mit einem Traum, und doch war es nicht der Traum eines einzelnen Menschen allein. Überall auf der Erde erwachten in jener Nacht Menschen mit demselben Gefühl, als wären sie an einem Ort gewesen, den sie nie zuvor gesehen hatten und dennoch besser kannten als die Welt, in der sie lebten. Manche erinnerten sich nur an ein Licht, andere an den Duft feuchter Erde, an das Rauschen eines uralten Waldes oder an eine Stimme, die nicht von aussen kam und doch klarer war als jeder Gedanke. In diesem Traum standen wir auf einer jungen Erde. Die Luft war klar, das Wasser schien zu sprechen, und die Wälder reichten weiter, als unsere Augen sehen konnten. Wir standen zwischen riesigen Farnen, hohen Gräsern und uralten Bäumen, doch wir besassen noch nicht jene schweren Körper, mit denen wir uns heute durch die Welt bewegen. Unsere Gestalt war leichter, durchlässiger, beinahe wie ein Leuchten, das sich nur vorübergehend zu einer Form verdichtet hatte. Wir waren nicht Licht im gewöhnlichen Sinn, nicht wie das Licht einer Flamme oder eines Sterns, sondern lebendiges Bewusstsein, frei von den festen Grenzen, die später unser Dasein bestimmen sollten. In jenen Tagen wussten wir noch, dass wir aus derselben Quelle hervorgegangen waren. Wir waren viele, und doch waren wir nie wirklich voneinander getrennt. Jeder von uns war ein eigener Klang, doch alle Klänge gehörten zu demselben Lied. Was einer von uns erlebte, berührte uns alle, und was die Erde fühlte, bewegte sich auch durch uns. Noch gab es keinen Abstand zwischen innen und aussen, zwischen Mensch und Natur, zwischen dem, was lebte, und dem, was Leben hervorbrachte. Dann hörten wir den Ruf der Erde. Sie rief nicht mit Worten, sondern durch das tiefe Grollen ihrer Berge, durch den Rhythmus ihrer Meere, durch den Atem der Wälder und durch das Erwachen der ersten Tiere. Ihre Stimme war jung, wild und voller Möglichkeit. Sie verlangte nicht, dass wir über sie herrschen, und sie forderte keine Anbetung. Sie lud uns ein, an ihrem Leben teilzuhaben.
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Elysar Teil 1. - Die Rückkehr der Lichtbringer
Feuerkreis
In Zukunft werden wir Männer uns nicht nur im Netz begegnen. Wir werden auch am Feuer sitzen, von Angesicht zu Angesicht, im Kreis, im Gespräch und in der Stille. Denn Feuer ist mehr als Wärme. Im Feuer wird Eisen geschmiedet und gehärtet. Doch in diesem Bild bist du nicht nur das Eisen. Du bist der Hammer, das Eisen und der Amboss. Du bist das, was geformt wird, das, was formt, und der Grund, der den Schlag trägt. Wo Eisen durch das Feuer geht und zu glühen beginnt, öffnet sich ein Raum voller Möglichkeiten. Nicht weil jemand bestimmt, was aus dir werden soll, sondern weil sichtbar werden kann, was bereits in dir liegt. Der Feuerkreis soll kein Ort des Zwangs sein und keine Bühne für Rollen. Nichts muss. Alles kann. Es darf gesprochen werden und es darf geschwiegen werden. Es darf gelacht, gerungen, gefragt und losgelassen werden. Niemand muss etwas beweisen. Vielleicht besteht der tiefere Sinn solcher Begegnungen nicht darin, sich neu zu erfinden, sondern still genug zu werden, damit etwas Echtes hervortreten kann. Lass dich finden. Und finde das Lassen. ᚺᛖᛚᛗᚢᛏ 🔥⭕
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Feuerkreis
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The thing standing between you, and whatever you are looking for... is you.

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