Wer arbeitet schon agentisch mit Claude?
Die letzten 3 Tage intensiv mit Claude gearbeitet. Und ich sag’s dir direkt: das war kein Spaziergang, das war ein Setup-Ritt. Erste Erkenntnis: Ein Rechner kann einfach zu alt sein. Punkt. Wenn die Basis wackelt, zieht sich alles. Node, Git, PowerShell, VS Code, Chocolatey – ich hab mir das alles reingezogen, eingerichtet, getestet. Viel gelernt. Viel dokumentiert. Viel Zeit investiert. Dann Rechner Nummer zwei. Gleiche Installation. Gleiche Tools. Plötzlich: Geschwindigkeit. Flow. Klarheit. → Learning: Nicht dein Können limitiert dich. Deine Umgebung entscheidet über dein Tempo. Zweite Erkenntnis: Claude selbst ist ein Biest. Du kannst direkt mit deinem Betriebssystem arbeiten. Dateien analysieren. Bilder zerlegen. Prozesse anstoßen. Ich hab genau das gemacht – und da liegt echte Power drin. Dritte Erkenntnis (und ja, die nervt): Token-Limit. Nach 15–20 Minuten intensiver Nutzung → leer. Dann Pause. Mehrere Stunden. Flow weg. → Lösung, die sich gerade herauskristallisiert: Tasks auslagern. Andere KIs nutzen für operative Schritte. Claude gezielt einsetzen für High-Level, Struktur, Denken. Das ist kein Tool mehr. Das ist Ressourcen-Management. Vierte Baustelle aktuell: Whisper für Transkription. Open Source. Skalierbar. Ich arbeite gerade daran, Videos sauber zu transkribieren – weil genau dort Wissen liegt, das sonst verloren geht. Parallel: Stripe angebunden. Jetzt teste ich, wie weit ich Bezahlprozesse einfach “viben” kann. Ziel: minimaler Aufwand, maximale Funktion. Und dann kam eine ziemlich klare Erkenntnis: Cowork ergibt nur dann Sinn, wenn dein eigenes System sauber läuft. Alles, was auf deinem Rechner passiert, ist die Grundlage. Externe Tools sind Verstärker – kein Ersatz. --- Wir bewegen uns gerade mit Vollgas ins agentische Zeitalter. Das bedeutet: Nicht mehr nur Tools bedienen. Sondern Systeme orchestrieren. KI gezielt einsetzen. Aufgaben verteilen. Ressourcen managen. Und genau da trennt sich gerade alles. --- Jetzt interessiert mich dein Stand: