Das ist ein so wichtiger Gedanke. Und ich habe mich oft gefragt, was uns eigentlich davon abhält. Für mich hat Freiheit viel damit zu tun, nach meinem inneren Kompass zu navigieren. Im Einklang zu sein mit dem, was ich wirklich will, denke und wahrnehme. Und gleichzeitig habe ich immer wieder erlebt, dass es nicht der fehlende Wille ist, der mich aufhält. Es sind diese automatischen Programme im Hintergrund, die sofort anspringen. „Du doch nicht“, „jetzt noch nicht“, „das kann nicht gut gehen“. Solange die unbewusst laufen, fühlt sich Freiheit schnell wie eine Entscheidung an, die man einfach treffen müsste – und gleichzeitig bleibt man stehen. Erst als ich verstanden habe, wo diese Muster herkommen und wie ich da wirklich drankomme, hat sich etwas verändert. Freiheit ist für mich seitdem weniger eine Frage von Mut, sondern davon, ob ich Zugang zu meinen eigenen inneren Abläufen habe. Und ja, Eigenverantwortung und Selbstführung haben ihren Preis.Aber genau dort wird Freiheit greifbar.