Hallo zusammen, bei unserem AI-HOMELAB stoßen wir gerade auf eine Frage, die mit mehreren Benutzern schnell wichtiger wird als die reine Dokumentenablage: Wie werden Berechtigungen von Quelldokumenten auf daraus erzeugtes Wissen vererbt? Unser bisheriger Gedanke ist, dass jede Person ein eigenes Benutzerkonto erhält. Wenn jemand ein Dokument erstellt, bearbeitet, verschiebt oder Wissen ergänzt, wird die Aktion nachvollziehbar mit Benutzer, Zeitpunkt und Änderung protokolliert. Die Person könnte den Inhalt zusätzlich selbst einstufen, beispielsweise als: – nur für mich – für eine bestimmte Gruppe – intern allgemein zugänglich – vertraulich – besonders geschützt Das wäre aber nur ein Teil der Lösung. Ein Benutzer sollte Inhalte jederzeit strenger einstufen können, aber eine bestehende Schutzstufe nicht ohne entsprechende Berechtigung oder zusätzliche Freigabe herabsetzen dürfen. Komplizierter wird es, sobald die KI aus mehreren Quellen neue Inhalte erzeugt. Beispiel: – Dokument A ist für alle Mitarbeiter zugänglich. – Dokument B ist nur für die Geschäftsleitung sichtbar. – Die KI erkennt zwischen beiden einen Zusammenhang und erzeugt eine Zusammenfassung, Aufgabe oder neue Wissensnotiz. Wer darf diese Ableitung anschließend sehen? Unser vorsichtiger Ansatz wäre zunächst: – Abgeleitetes Wissen erbt mindestens die strengste Schutzstufe aller verwendeten Quellen. – Die KI darf eine strengere Einstufung vorschlagen, aber niemals selbst zusätzliche Zugriffsrechte vergeben. – Suchindex, Zusammenfassungen, Aufgaben, Embeddings und Caches müssen dieselben Grenzen einhalten. – Wird eine Quelle später gesperrt, gelöscht oder anders eingestuft, müssen alle davon abhängigen Wissenseinträge erneut geprüft werden. – Geschützte Inhalte gelangen technisch gar nicht erst in einen allgemeinen Suchindex. Offen ist für mich, ob eine Berechtigung pro Dokument beziehungsweise Wissensseite langfristig ausreicht. Eine KI-Antwort könnte schließlich mehrere Aussagen enthalten: – eine Aussage aus einer allgemein zugänglichen Quelle,