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8 contributions to Shelfd Streaming-Community
Schaut ihr eigentlich genug Filme von Regisseurinnen?
Nach einem Wochenende beim Frauen Film Fest merkt unsere Autorin Leya Lourenco, wie einseitig ihr eigener Geschmack geprägt ist. Viele ihrer Lieblingsfilme stammen von männlichen Regisseuren, undd das, obwohl sie bewusst andere Perspektiven sehen möchte. 👀 Der Grund liegt nicht nur im Angebot, sondern auch in unseren Gewohnheiten. Wir sind mit bestimmten Erzählweisen aufgewachsen und halten sie oft unbewusst für den Standard. Streaming verstärkt das zusätzlich, denn der Algorithmus zeigt uns vor allem das, was wir schon kennen. Er bestätigt also unseren Geschmack, statt ihn zu erweitern. 🤔 Hier deswegen zwei Fragen an euch: - Habt ihr schon mal nachgezählt, wie viele der Filme, die ihr wirklich geliebt habt, von Frauen stammen? - Wann habt ihr zuletzt einen Film bewusst wegen der Regisseurin ausgewählt? Und wie immer gilt: Hier wird niemand für seine Sehgewohnheiten gejudged. Wer den Staffellauf von Leya noch einmal nachlesen möchte, findet ihn hier.
1 like • Jun 3
Bei mir war es tatsächlich oft eher Zufall. Oft google ich erst im Nachhinein das ganze Team des Films. Und sehr oft, wenn mich ein Film oder eine Serie auf eine erfrischend andere Weise berührt hat, dann war es eine Ressigeurin. Mittlerweile lege ich wetten mit mir selbst, dass wenn der Film gut ist, ne Frau dahinter steckt 😁
Wann wird aus Unterhaltung eigentlich Unbehagen?
Leya Lourenko hat diese Woche einen klaren Favoriten – und der stammt vom norwegischen Regisseur Kristoffer Borgli. Aber wir sprechen nicht von seinem aktuellen Hype-Film „The Drama“, sondern von einem viel früheren Meisterwerk: „Sick of Myself“ ist eine schwarze Komödie über eine Beziehung, in der es nur noch ums Übertreffen geht. Im Zentrum steht Signe, die für Aufmerksamkeit immer weitergeht. Was als bissige Satire beginnt, wird dann aber ganz schnell unangenehm und der Film beginnt ganz genau da zu drücken, wo es wehtut. Genau das macht „Sick of Myself“ auch so spannend – und herausfordernd. 💬 Deshalb unsere Frage an euch: - Haltet ihr solche Filme durch, auch wenn sie euch unangenehm sind? Oder ist das genau der Punkt, an dem ihr abschaltet? - Und wo liegt für euch die Grenze zwischen „spannend provokant“ und „zu viel“? Wer vor der Diskussion nochmal kurz einsteigen möchte: Leyas Lieblingsstream findet ihr in der aktuellen Shelfd-Ausgabe!
0 likes • Jun 3
Ich habe früher immer durchgehalten und erst danach gemerkt wie schlecht es mir damit ging. Es gibt gerade im expirementellen Bereich z. B. der freien Kunst einfach zu krasse Schnitte/Themen/Tempi. Für mich geht das dann fast in Richtung Retraumatisierung. Und dann brauche ich erstmal wieder 3,4 Therapiestunden um das zu verarbeiten. No thank you 😅
Bleiben euch manche Filme auch tagelang noch im Kopf?
Genau so ging es nämlich unserer Autorin Leya Lourenco mit dem Film „Sentimental Value“. Für sie war direkt nach dem Schauen klar: Das wird einer meiner Lieblingsfilme. ❤️ Doch worum geht's überhaupt? 🎞️ Im Mittelpunkt von „Sentimental Value“ stehen zwei Schwestern und ihr entfremdeter Vater. Er ist ein gefeierter Regisseur, der plötzlich plant, einen Film über die tragische Geschichte seiner Mutter zu drehen. Nora, seine Tochter und gefeierte Theaterschauspielerin, soll die Hauptrolle spielen. Der Mix aus echter Schauspielkunst, den feinen Nuancen im Film und unausgesprochenen Gefühlen haben es unserer Autorin angetan und sie auch nach dem Abspann noch lange beschäftigt. Kennt ihr das auch? 🤔 Wir fragen uns: - Wann hat euch das letzte Mal ein Film wirklich überrascht? - Braucht ein Film für euch große Dramatik oder reichen manchmal schon die kleiner Momente? - Schaut ihr solche emotionalen Filme bewusst anders als „normale“ Unterhaltung? Wer vor der Diskussion nochmal kurz einsteigen möchte: Leyas Lieblingsstream findet ihr in der aktuellen Shelfd-Ausgabe!
1 like • Jun 2
"The quiet girl" war so ein Film. Oder ganz andere Richtung die Serie "Rendeer Baby". Solche Produktionen schaffen es " von ganz allein ", dass sie anders schaut. Ich werde so sehr von Ihnen berührt, dass sich mein komplettes Körpergefühl verändert und ich dadurch viel präsenter bin. Ich mag Beides,wenn es gut zum Film passt, große Dramatik ohne leere Dynamiken und kleine Momente, die sich trauen in die Tiefe zu gehen.
Wann zückt ihr eigentlich die vollen fünf Sterne? ⭐
Unsere Autorin Leya Lourenco hat sich in ihrem aktuellen Staffellauf eine Frage gestellt, die wahrscheinlich jede Person beantwortet, die Filme bewertet, Listen führt oder Letterboxd nutzt: Wann ist ein Film wirklich gut? 🤔 Ist es das Handwerk? Die Kamera? Die Musik? Die Schauspieler*innen? Oder hat die Bewertung manchmal einfach damit zu tun, wann ein Film in unser Leben platzt? Leya beschreibt, wie unterschiedlich ihre eigenen Bewertungen ausfallen können. Je nach Stimmung, Lebensphase oder den Menschen, mit denen sie einen Film schaut. Und dann gibt es diese Filme, die objektiv vielleicht nicht perfekt sind, aber trotzdem einen festen Platz im Herzen haben, weil sie genau zur richtigen Zeit gekommen sind. ❤️ Wir fragen uns jetzt: - Wonach bewertet ihr Filme eigentlich? - Gibt es einen Film aus eurer Kindheit oder Jugend, den ihr heute noch mit fünf Sternen verteidigen würdet, auch wenn andere ihn vielleicht nicht so gut finden? - Und habt ihr schon einmal eure alten Bewertungen angeschaut und euch gefragt: Wie konnte ich dem damals nur fünf Sterne geben? Wir sind gespannt auf eure Antworten!
1 like • Jun 1
Ich bewerte Filme danach, wie lang sie in der Tiefe nachhalen, wieviel sie von der Komplexität des Lebens auf humorvolle oder sensible Art zeigen und wie sehr sie mich inspirieren. Dabei spielt die Filmmusik eine große Rolle. Mir fällt als Kinderfilm nur "Anton und Pünktchen" ein, dem würde ich nach wie vor 5 Sterne geben. " I'm not a girl" mit Britney Spears hätte ich damals bestimmt 5 Sterne gegeben, und heute vielleicht so maximal 2 🙈.
Leise Filme im lauten Streaming-Zeitalter
Kann ein Heist-Film spannend sein, ohne spannend zu sein? 👀 In ihrem aktuellen Liebling schreibt Althea Pappas über „The Mastermind“ von Kelly Reichardt – ein Film, der sich jedem klassischen Nervenkitzel verweigert. Hier gibt es keine großen Explosionen, keine cleveren Twists und schon mal gar keinen triumphaler Moment. Und trotzdem ist unsere Autorin davon überzeugt, dass beim Zuschauen eine Spannung entsteht, die sich langsam im Körper festsetzt. Und genau das bringt uns zur heutigen Frage: 📺Wie streamt man eigentlich solche Filme? - Ist ein stiller Film etwas für Sonntagmittag – oder nur für einen komplett freien Abend? - Würdet ihr einem Film wie „The Mastermind“ im Kino mehr Zeit geben als zuhause? - Ist ein Film wie dieser etwas, das ihr nur alleine streamen würdet? Oder braucht ihr danach ein Gespräch, um das Gesehene einzuordnen? ... und ganz ehrlich: Wenn wenig passiert – bleibt ihr dran oder skippt ihr Sekunden?
1 like • Mar 17
Stille Filme sind für mein Nervensystem der neue Shit. Finde daher die Diskussion darüber interessant.
1 like • Jun 1
😂 Badum tss ist gut.Tatsächlich ein Film mit Charles Chaplin, "Porträt einer jungen Frau in Flammen" von Céline Sciamma "Der Baum" von Julie Bertuccelli und der Film "Abteil 6". Gerade schaue ich Outlander, das hätte ich früher auch die Erzählgeschwindigkeit nicht ausgehalten.
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Anja Schweda
2
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@anja-schweda-1915
Wie kann ich Filme und Serien anschauen und gut verarbeiten mit der Erkrankung ME/CFS? Ein Versuch

Active 53d ago
Joined Mar 16, 2026