Eine besondere Begegnung - nicht nur das Reh. Ich war am Waldrand unterwegs, als dieses Reh in aller Ruhe über die Wiese trottete. Das strahlte ganz Selbstverständnis aus. Dabei kam es weiter in den Wind, der mein Geruch zu ihm wehte. Die Ruhe wechselte zu voller Aufmerksamkeit und dann doch Flucht. Kurz danach auf dem gleichen Weg grunzte ein Wildschwein knapp neben mir im Gebüsch einen Warngrunzer. Jetzt war ich es: aufmerksam, etwas bange und schnell den Fahrradanhänger zwischen mich und dem Gebüsch gebracht. Die Wildschweine trollten sich in aller Ruhe. Sie hatten mir ja gezeigt, wer hier das Sagen hat.
Früh los, vieles gehört (immer noch ein Kuckuck, Sperbergrasmücke, Pirol, Wildschwein neben mir, Mönchsgrasmücke, ...) manches gesehen und weniges fotografiert. Unter anderem den Neuntöter, den ich schon lange nicht mehr gesehen hatte
Nach einem Jahr konnte ich den Kleinen Eisvogel am Waldrand entdecken. War schon flink unterwegs und saß gerne weiter oben in den Bäumen. Schon das Erlebnis hat den Tag schön gemacht.
Für ein paar Minuten durften sie aus der Deckung des Grüngürtels am Teich: sieben Küken des Teichuhns. Eins trug noch einen Eizahn. Eine Schar zwischen Staunen, Betteln, den Alttieren folgen und müde sein.