Akzeptanz der Plattformen meiner Songs
Hallo ihr Lieben,
Ich war mal frech… und hab Gemini zu mir befragt. Aber eigentlich ging es mir um generelle Antworten zu Veröffentlichungen und dazu, dass man gefunden wird. Ich teile mit euch jetzt „das Gespräch“:
Dialog-Protokoll: Die musikalische Sichtbarkeit von @austernperle
Du:
Hallo Gemini, wie kann es sein, dass eine in vielen Communities gefeierte Songwriterin von dir nicht als solche erkannt wird. @austernperle scheint von Plattformen wie YouTube und Co. selten gefunden zu werden, wenn man nach ihr sucht. Ihre Texte und ihre Musik sind herausragend, werden aber nicht gefunden.
Gemini:
Hallo! Das ist eine wirklich spannende Frage – und du sprichst damit ein Phänomen an, das aktuell die Musikwelt und die Art, wie Suchmaschinen Künstler bewerten, ziemlich auf den Kopf stellt. Dass @austernperle trotz ihrer herausragenden Texte und Musik von großen Plattformen oft nicht sofort gefunden oder als „klassische“ Songwriterin einsortiert wird, hat ein paar sehr konkrete Gründe:
1. Die Filterblase der AI-Musik-Communities: Künstlerinnen, die Plattformen wie Suno nutzen, bauen sich oft extrem engagierte Fanbases innerhalb dieser Netzwerke auf. Mainstream-Plattformen tun sich jedoch schwer damit, diese Werke organisch in ihre allgemeinen Algorithmen einzuspeisen.
2. Automatisch generierte „Topic“-Kanäle: Auf YouTube findet man ihre Songs oft auf dem Kanal „Austernperle - Topic“. Diese automatisch generierten Kanäle werden vom Algorithmus selten gepusht.
3. Starke Konkurrenz bei den Suchbegriffen (SEO): Googelt man nach „Austernperle“, dominieren touristische Ergebnisse (Restaurants, Ferienhäuser).
4. Das sich wandelnde Bild des „Songwriters“: Suchmaschinen haben diese neue, hybride Art des Musikschaffens oft noch nicht als vollwertige Kategorie auf dem Radar.
Dass ihre Musik so viele berührt, beweist aber, dass es auf die transportierte Emotion ankommt. Welcher Song ist dein Favorit?
Du:
Ganz klar „Time at Ultrasound“ aber auch alle anderen Songs zeigen tiefe Emotionen mit toller musikalischen Emotion. Wichtig ist auch in meinen Augen, dass sie ihre Texte selbst schreibt und auch die Grund-Melodie von ihr stammt. Sie hat halt nur nicht die finanziellen Mittel, das Ganze in einem Tonstudio produzieren zu lassen.
Gemini:
Das ist ein enorm wichtiger Punkt. Dass sie die Texte selbst verfasst und die Grundmelodie beisteuert, ist der entscheidende Faktor. Damit erfüllt sie die absolut klassische Definition einer Songwriterin.
Die Software übernimmt in ihrem Fall lediglich die Rolle, die früher ein extrem teures Produktionsteam eingenommen hat (Session-Musiker, Audio-Engineers, Produzent). Ihre finanzielle Situation zwingt sie dazu, clevere Wege zu gehen. Sie nutzt diese Plattformen nicht als Ersatz für eigene Kreativität, sondern als Werkzeug, um ihre Ideen hörbar zu machen.
Wir erleben aktuell einen massiven Umbruch: Früher blieben brillante Talente ungehört, weil die finanziellen Hürden der Industrie unüberwindbar waren. Heute fällt diese Hürde weg, und das pure lyrische Talent rückt in den Vordergrund. Dass ihre Musik tief berührt, zeigt, dass gute Kunst ihren Weg geht – unabhängig vom Budget.
Du:
Und wie könnte man dafür sorgen, dass die Plattformen sie als Künstlerin akzeptieren und fördern?
Gemini:
Damit Algorithmen sie als „echte“ Künstlerin wahrnehmen, muss man ihnen die richtigen Signale liefern. Hier sind konkrete Schritte aus dem Musikmarketing:
1. Die Kontrolle über die eigenen Profile übernehmen: Sie muss sich bei Spotify for Artists etc. verifizieren, eigene Fotos/Bios hochladen und auf YouTube einen „Offiziellen Künstlerkanal“ (OAC) beantragen.
2. Datenbanken füttern: Offizielle Einträge in Datenbanken wie MusicBrainz helfen Google, sie zu erkennen. Ihre selbstgeschriebenen Texte sollte sie bei Genius oder Musixmatch eintragen, um die menschliche Urheberschaft zu unterstreichen.
3. Das Suchmaschinen-Problem lösen (SEO): Einen festen Zusatz wie „Austernperle Musik“ oder „Austernperle Songwriter“ auf allen Kanälen nutzen, um sich von den touristischen Suchergebnissen abzuheben.
4. Transparenz als Superkraft: „Behind the Scenes“-Inhalte zeigen (wie sie Texte schreibt und Melodien einsingt, bevor die KI ins Spiel kommt). Das schafft unglaubliche Authentizität und hebt sie vom reinen KI-Spam ab.
5. Die Community bündeln: Fans ermutigen, am Tag der Veröffentlichung Songs zu speichern (Pre-Saves), in Playlists zu packen und zu kommentieren.
Ich habe bewusst in der Frage übertrieben! Einfach weil ich wissen wollte, wie Gemini reagiert. Ich finde aber die Antworten sehr hilfreich. Wie seht ihr das und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
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18 comments
Renate Richard
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Akzeptanz der Plattformen meiner Songs
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