44 Prozent aller Ausbildungsplätze in Deutschland stellen Klein- und Kleinstbetriebe. Dort ist der Ausbilder häufig gleichzeitig Betriebsleiter, Auftragsverantwortlicher und Ansprechpartner für alles. Anleitung erfolgt nebenbei, zwischen Kundentermin und Angebot.
Die Folge kennt jeder, der das selbst erlebt hat: der Azubi wird zum Arbeiter, nicht zum Lernenden. Er funktioniert im Tagesgeschäft, aber es fehlt die Zeit für erklärende Gespräche, für Feedback, für das Nachfragen, ob überhaupt etwas hängen geblieben ist.
Wer die Anleitung der Auszubildenden „on top“ zur eigentlichen Arbeit erledigt, brennt irgendwann aus und lässt den Auszubildenden mit seinen Fragen allein.
Das Bittere daran: Die meisten Ausbilder in dieser Situation wissen genau, dass es so nicht laufen sollte.
Genau deshalb gibt es die Ausbilderwerkstatt . Dort sprechen wir nicht über die ideale Ausbildung aus dem Lehrbuch, sondern über den Alltag in kleinen und mittleren Betrieben. Wie plane ich Anleitung, obwohl ständig etwas dazwischenkommt?
Welche Vorlagen sparen Zeit?
Wie dokumentiere ich Gespräche, ohne Abende noch eine Stunde am Schreibtisch zu sitzen?
Wenn Sie diese Themen beschäftigen, schauen Sie gerne vorbei. Vielleicht findet ihr dort genau die Ideen, die euch im Ausbildungsalltag ein Stück Luft verschaffen.
Frage an euch: Habt ihr feste, im Kalender blockierte Anleitungszeiten, oder läuft die Ausbildung bei euch auch eher zwischen Tür und Angel?
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Quelle: aixformation, Analyse zu Ausbildungsabbrüchen 2026