Es ist Mittwoch.
Sebastian und ich spielen heute „Free to be me“ zum allerersten Mal komplett durch.
Während das Leben außerhalb dieses Liedes gerade alles andere als leise ist.
Und trotzdem – oder genau deshalb –
sitze ich hier und lasse etwas entstehen, das noch unsicher ist.
Noch roh.
Noch nicht fertig.
Noch vor einigen Monaten hätte ich mich genau dafür geschämt.
Für das Üben.
Für das Nicht-Können.
Für das Dazwischen.
Heute lerne ich etwas anderes:
Dass ein neues Ich nicht im perfekten Moment entsteht.
Sondern genau hier.
Im echten Leben.
Mitten im Chaos.
Mitten im Werden.
Und vielleicht ist genau das der Satz,
der mich gerade trägt:
„Dein neues Ich entsteht nur, wenn du dich damit zeigst.“
Nicht, wenn alles geklärt ist.
Nicht, wenn alles leicht ist.
Sondern wenn du trotzdem da bist.
🎹💚 Free to be me.
Halts nicht länger zurück, lass raus was raus will, ganz egal, was es ist...