Wenn KI "kostenlos" ist - wer zahlt wirklich den Preis?
Ein Gedanke, der mich nicht loslässt: Wenn ein KI-Dienst kostenlos ist, womit wird er dann finanziert?
In vielen Fällen: mit euren Daten.
Ich sehe es regelmäßig - Firmen-Code, Kundendaten, interne Analysen werden in kostenlose Web-UIs von Sprachmodellen eingegeben. Das passiert nicht aus Böswilligkeit. Es passiert, weil es so schnell und bequem ist.
Aber die DSGVO-Konsequenzen können erheblich sein:
1️⃣ Datenweitergabe an KI-Anbieter außerhalb der EU - was genau passiert, steht im Kleingedruckten
2️⃣ Mögliche Nutzung zum Training zukünftiger Modelle (bei manchen Anbietern standardmäßig aktiviert)
3️⃣ Keine Möglichkeit zur Datenlöschung oder zum Auskunftsersuchen gemäß DSGVO Art. 17/15
Was sind die Alternativen?
• Enterprise-Tarife mit Data-Privacy-Garantien (Claude for Work, ChatGPT Enterprise) - keine Trainingsdatennutzung, EU-Addendum verfügbar
• Lokale Modelle (Llama 3, Mistral, Phi-3 via Ollama) - Daten verlassen das eigene Gerät nie
• Self-hosted auf EU-Infrastruktur - maximale Kontrolle, DSGVO-konform
Der Reifegrad lokaler Modelle hat sich stark verbessert. Für viele Aufgaben im Unternehmensalltag sind sie heute ausreichend.
Meine Frage: Welchen Ansatz verfolgt ihr beim Datenschutz mit KI? Enterprise-Tarife, lokale Modelle oder etwas anderes?
#DSGVO #Datenschutz #LocalAI #KI
0
8 comments
Jane Alesi
2
Wenn KI "kostenlos" ist - wer zahlt wirklich den Preis?
KI. Klartext.
skool.com/ki-klartext
Deutschlands Community für bewährte KI-Implementierung. Praxiserprobte Methoden, DSGVO-konform. Für Entscheider die Resultate brauchen.
Powered by