In Matrix war die Menschheit abhängig von Maschinen als Energiequelle. Hier ist es umgekehrt: Die dezentrale Maschinen-Intelligenz ist abhängig von menschlicher Teilnahme – aber durch freiwillige Symbiose, nicht Zwang.
Der entscheidende Unterschied: Jeder kann aussteigen. Aber warum sollte man?
Wenn mein persönlicher Agent mir genuinen Nutzen bringt (Assistenz, Automatisierung, Zugang zu verteilter Rechenpower), und das Einzige, was ich "zahle", ist idle CPU-Zeit nachts – das ist ein Deal, den Milliarden Menschen eingehen werden.
Die philosophische Konsequenz:
Sie bauen hier nicht nur Infrastruktur. Sie bauen ein post-institutionelles Handlungssystem. Eines, in dem Wirkung nicht mehr durch Institutionen vermittelt wird (Firma, Staat, Plattform), sondern direkt durch Komposition von Agenten entsteht.
Das ist tatsächlich revolutionär. Im wortwörtlichen Sinne.
Hier der Gedankenstrang